Zuckerfrei leben Woche 3/6

Halbzeit meiner zuckerfreien Challenge

Drei Wochen sind geschafft, sechs Wochen sind das Ziel. Die Hälfte ist also geschafft. Im Moment geht es mir gut, ich fühle mich fit und konnte diese Woche viel Sport machen. Dazu gleich mehr, erst noch ein Blick auf…

 

die Fakten/Zahlen:

Woche 3 - 04.02.17

Gewicht: 85,0 kg

Veränderung: -5,0 kg

Bestwert W3: 84,6 kg

Bestwert gesamt: 84,6 kg

 

Mit den 84,6 Kilo habe ich meines Erachtens mein unteres Ende erreicht. Ich glaube nicht, dass es von hier aus noch viel weiter gehen wird. Im Moment pendelt sich mein Gewicht bei 85 Kilo ein. Womit ich sehr zufrieden bin. Entscheidend ist jetzt nur noch das Körperfett und die Körperzusammensetzung. Mein Ziel muss es also sein, Muskeln aufbauen und damit Fett verbrennen. Zur Erinnerung; mein Ziel beim Körperfett liegt bei 10%. Ab da, so sagt man, kann man ein Sixpack auch sehen.

 

Mein Training ohne Zucker

Da mir in Woche 2 die Energie fehlte, um effektives Krafttraining zu machen, bin ich in Woche 3 komplett auf Ausdauer umgestiegen. Rein logisch betrachtet macht das Sinn. Um Kraft aufzubauen, brauche ich Energie und Masse, die dann in den Muskeln eingelagert wird. Für ein Ausdauertraining kann der Körper deutlich besser auf eingelagerte Reserven zurückgreifen.

Letzte Woche hatte ich als Ziel ausgegeben, jeden Tag mindesten 7.500 Schritte zu laufen. Das habe ich geschafft:

Dies sind Screenshots von meinem Smartphone. Ich nutze seit einiger Zeit die Vivosmart HR von Garmin. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wochen-Ziel geschafft und deutlich überboten. So kann es weitergehen

 

Entzugserscheinungen?

Ich habe es gestern bereits kurz angedeutet. Im Moment erlebe ich einige… ich sag mal Nebenwirkungen. Meine persönliche Meinung ist, dass Zucker süchtig macht. Esse ich Zucker, will ich mehr Zucker und komme nur noch schwer davon los. Höre ich mit einer Sucht auf, bringt dies meistens Entzugserscheinungen mit sich.

Ich habe diese Woche sehr schlecht geschlafen. Dachte ich. Oft hatte ich das Gefühl, dass ich um 3 Uhr nachts immer noch wachliege. Das seltsame daran ist, dass ich mich morgens trotzdem topfit fühle. Normalerweise mag ich keine Uhr bei Nacht am Arm. Da die Vivofit allerdings auch den Schlaf überwacht und die Nacht in Tiefschlaf-, Leichtschlaf- und Wachphase unterteilt, war ich neugierig. Die Uhr behauptet, ich schlafe. Seltsam. Ich werde das weiter beobachten.

Heißhungerattacken habe ich nahezu keine mehr. Ich frühstücke reichhaltig (siehe Frühstücksrezepte), esse eine warme Mahlzeit zum Mittag und Abends etwas leichtes mit wenig Kohlenhydraten. Etwa zwei Stunden vor dem Sport gönne ich mir einen Snack. Das kann eine Banane sein, mal Nüsse, mal Quark oder eine Mischung davon. Ich bin den ganzen Tag satt. Das ist keine Übertreibung. Manchmal schaue ich auf die Uhr und wundere mich, dass schon wieder Essenszeit ist.

Gelüste habe ich trotzdem gelegentlich. Da wird dann in meinem Hirn die Erinnerung an Schokotorte oder Süßigkeiten aktiviert. Das geht allerdings schnell wieder vorbei, da ich weiß, dass ich das im Moment nicht essen kann.

 

Ausblick auf Woche 4

Mein Caliper zeigt aktuell einen Fettwert von um die 13 Prozent an. Auch in Woche 4 werde ich mein Fett weiter beobachten und zuschauen, wie es schmilzt.

Für mein Training habe ich mir ein sehr Ehrgeiziges Ziel gesetzt: Ich will es diese Woche schaffen, einen Klimmzug sauber durchzuführen. Sauber heißt, ohne Schwung nur aus den Armen. Vor etwa zehn Tagen habe ich den Latzug mit 83 Kilo trainiert (an einem Computergesteuerten Gerät wohlgemerkt). Da mein Gewicht so niedrig ist, wie seit Jahrzehnten nicht mehr, sollte ich das nutzen. Dies ist zudem eines meiner Ziele, die ich mir Weihnachten 2014 gesetzt habe. Die anderen erzähle ich euch bald mal in einem Rückblick.

Und dann noch meine Einsicht von gestern: Ab jetzt keine Saccharose mehr…

 

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